[PROZESS-FOKUS: REINHEIT]

Rückstandsfreie Schmierstoffe für Schutzgasöfen

Schmiermittelrückstände gefährden das anschließende Löten und Beschichten von Bauteilen. Unsere aschefreien Esterwachse verdampfen unter Inertgasen vollkommen fleckenfrei und rußfrei.

TGA-Protokoll anfordern Analysenzertifikate
Thermisches Verhalten

Warum Mineralöle Glühflecken erzeugen

Nach dem Umformen oder Strangpressen von Metallprofilen und Rohren folgt meist ein thermischer Entspannungsprozess (Weichglühen) unter Schutzgas. Hierbei verdampfen die auf der Oberfläche verbliebenen Schmiermittelrückstände.

Klassische Schmiermittel auf Mineralölbasis oder solche mit anorganischen Zusätzen neigen bei Sauerstoffmangel zu unvollständigem thermischem Zerfall. Die langkettigen Kohlenwasserstoffe cracken und lagern sich als feste Kohlenstoffschichten (Ölkohle/Glühflecken) ab. Auf Rohroberflächen verhindert dieser Belag das Fließen von Loten und führt zu Undichtigkeiten.

PROMET hat hierfür aschefreie Spezialwachse und synthetische Ester entwickelt. Unsere Laborversuche mittels **Thermogravimetrischer Analyse (TGA)** belegen, dass die Moleküle ab einer Temperatur von 350°C pyrolytisch zerfallen. Die gasförmigen Zersetzungsprodukte werden rückstandsfrei über die Schutzgasatmosphäre ausgetragen. Der gemessene Koksrückstand liegt unter 0.01%, wodurch makellose Oberflächen ohne zusätzliche Entfettungsbäder garantiert sind.

Analytische Grenzwerte

Ascherückstand (TGA 600°C): < 0.005 Gew.-%
Pyrolysebeginn: ab ca. 280 °C
Vollständige Verdampfung: bei 380 °C erreicht
Schutzgaskompatibilität: N2, H2, N2/H2-Mischgase
Kohlenstoffwert (EN 723): konstant unter Grenzwert (0.20 mg/dm²)
AW
Fachlicher Review André Wystrach (Geschäftsleitung)
Thermogravimetrie & Prozessreinheit

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